6 November 2011: OECD-Report: Weiter nur wenig Geburten in Deutschland
Diese Frage brauchen sich sechs Siebtel der Deutschen nicht zu stellen, sie sind in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Der „glückliche Rest” kann frei entscheiden, ob – und wenn ja, bei welchem Versicherer er sich privat Krankenversichern möchte. Für eine private Krankenversicherung sprechen unbestritten die Leistungen: Ob es um hochwertigen Keramikzahnersatz, die Behandlung durch den Chefarzt, ein eigenes Krankenhauszimmer, Kontaktlinsen oder Heilpraktikerbehandlungen geht: Abhängig vom Tarif erstattet eine private Krankenversicherung nicht nur die Kosten, Sie dürfen sich auch der „besonderen” Aufmerksamkeit Ihres Arztes gewiss sein, denn die private Krankenversicherung vergütet die ärztliche Kunst deutlich besser als gesetzliche Kassen. So verwundert es nicht, dass der Hinweis, Privatpatient zu sein, in vielen Praxen die Wartezeit deutlich verkürzt.
Doch ob eine private Krankenversicherung für Sie die bessere Wahl ist, hängt insbesondere von Ihrer beruflichen und privaten Lebensplanung ab. Familienzuwachs muss dabei kein Hindernis sein. Kinder sind mit einem zusätzlichen Beitrag in Höhe von ca. 80,- bis 100,- € je Kind anzusetzen. Mit Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums sind die Kinder in der Regel selbst krankenversichert. Planen Sie allerdings mehr als zwei Kinder oder wird Ihr Ehegatte aufhören zu arbeiten, dann sind Sie in der gesetzlichen Krankenkasse meistens günstiger versichert.
Zusammenfassend gilt, dass eine private Krankenversicherung insbesondere für Selbstständige, besser verdienende Arbeitnehmer und Beamte eine lohnende Alternative sein kann.